Japanese Healthcare Insights – Teil 1

Tendenziell gehen die Japaner sehr schnell zum Arzt oder ins Spital und somit werden häufig unnötige Untersuche und kostspielige Analysen durchgeführt. Jedoch setzt man sehr viel Wert auf präventive Aktivitäten – zum Beispiel erhält man ab einem BMI von 30 das Seminar «metabo», um die Ernährung zu verbessern. Alles basiert auf einer freiwilligen Basis und trotzdem nutzen viele Personen diese Leistungen.

Mit 40 Jahren werden 2% des Einkommens für die Alterspflege abgezogen, damit im hohen Alter die Versorgung gewährleistet ist.

Der japanische Gesundheitssektor freut sich über die Roboter-Revolution. Die Regierung rechnet bis zum Jahr 2025 mit Pflegeroboter im Wert von ca. CHF 3,5 Milliarden! Wer also nun denkt, dass die Automatisierung im Spital halt macht, wird sich in den nächsten 10-15 Jahren vom Gegenteil überzeugen müssen. Ich bin mir sicher, dass die japanische Regierung mit dieser Technologie neue Märkte, auch ausserhalb von Japan, erschliessen möchte. Am Schluss wird nicht die Beziehung zwischen Pflege und Patienten entscheiden, sondern die Kosten und der Preis für eine Gesundheitsleistung (siehe Bild aus Artikel der Sonntagszeitung vom Januar 2018).

In rund 50% der Spitäler kann man nun bereits Online-Terminabsprachen vereinbaren. Ebenfalls wurde bereits 2016 mit elektronischen Krankenakten inkl. elektronische Arzneimittelverordnung gearbeitet (vgl. Japan Markt 2017).

 

Ein Pflegeroboter im Einsatz
Pro Kopf Ausgaben für Gesundheitskosten gemessen am BIP sowie Medikamente (Abbildung aus Japan Markt 2017)
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